Zum 20-Jahr-Jubiläum des NZ2 haben Besucher*innen, Freiwillige und Kooperationspartner*innen gute Taten vollbracht und Glückwünsche hinterlassen.

Voller guter Taten im Nachbarschaftszentrum 2 - Leopoldstadt

Das Nachbarschaftszentrum in der Leopoldstadt ist seit 20 Jahren ein Kommunikationsort im Bezirk. Unter dem Motto „Zwei Tage voller Nachbarschaftlichkeit und guter Gedanken“ lud das Zentrum – das übrigens genau halb so alt ist wie das erste Hilfswerk Nachbarschaftszentrum im Bezirk Landstraße – dazu ein, für Nachbar*innen eine gute Tat zu vollbringen und damit den wichtigen Gedanken einer solidarischen Nachbarschaft und des Zusammenhalts weiterzutragen. Die persönlichen Glückwünsche an das Zentrum sind in einem Schaufenster zu sehen. Auch Leopoldstadt-Bezirksvorsteherin Ursula Lichtenegger gratulierte dem Nachbarschaftszentrum 2.

Isolation, Vereinsamung und Anonymität sind große Sorgenkinder in unserer Gesellschaft. Das Nachbarschaftszentrum steuert hier gezielt dagegen und das mit sehr großem Erfolg. Durch die vielfältigen gemeinsamen Aktivitäten wird der nachbarschaftliche Zusammenhalt gestärkt und vielfach überhaupt erst hergestellt!“, sagt Bezirksvorsteherin Ursula Lichtenegger

Besucher*innen des Zentrums zogen an zwei Tagen im August an einem Wunschbaum kleine Ideen, die sie in die Tat umsetzten und mit einem Nachbarn oder einer Nachbarin freudvoll teilten. Sie berichteten von schönen und wirkungsvollen Taten wie zum Beispiel einer Einladung der Nachbarin zum Kaffee, einem Überraschungsbesuch mit Muffins oder einem Ständchen für den Nachbarn.

Das besondere Jubiläum haben wir zum Anlass genommen, einmal innezuhalten und ganz bewusst nach innen zu schauen. Gerade dieses Anhalten in einem schnellen Alltag und das Reflektieren ist oft etwas ganz Besonderes und auch Notwendiges.“, betont Einrichtungsleiterin Iris Heinrich.

Das Schaufenster im Zentrum mit den Glückwünschen und guten Taten bleibt noch im September für alle sichtbar. Es soll die vorbeigehenden Nachbar*innen inspirieren und zum Nachahmen von guten Taten einladen. 

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Nachbarschaftszentrum 2 - Leopoldstadt

  • Öffnungszeiten
  • Mo 9:00 - 12:00 | 13:00 - 17:00
  • Di  9:00 - 13:00
  • Mi  9:00 - 15:00
  • Do geschlossen
  • Fr  geschlossen
  • Telefonzeiten
  • Mo 9:00 - 12:00 | 13:00 - 17:00
  • Di  9:00 - 13:00
  • Mi  9:00 - 15:00
  • Do 9:00 - 12:00
  • Fr  9:00 - 12:00
  • Kontakt
  • 2., Vorgartenstraße 145-147
  • Stiege 1, EG
  • 01/512 36 61 - 3200
  • Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Nachbarschaftszentren

Die Wiener Hilfswerk Nachbarschaftszentren feiern vier Jahrzehnte gute Nachbarschaft, Zusammenhalt und Solidarität in Wien. Finanzstadtrat Peter Hanke (re.) erhält feierlich von Wiener Hilfswerk Geschäftsführerin Sabine Geringer (li.) die Festschrift zum 40-Jahr-Jubiläum

v.l.n.r.: Verena Kauer, Peter Hanke, Sabine Geringer, Michael Eibensteiner

 Download Festschrift

40 Jahre gelebte Nachbarschaft

Vor 40 Jahren packten hauptamtliche und freiwillige Mitarbeiter*innen des Sozialen Hilfswerks (heute Wiener Hilfswerk) gemeinsam an: Sie verwandelten ein Gasthaus in der Barichgasse 8 in das erste Nachbarschaftszentrum in Wien. Damals wie heute sind die zehn von der Stadt Wien geförderten Nachbarschaftszentren mit jährlich mehr als 220.000 Besucher*innen Begegnungsorte, an denen Gemeinschaft gelebt wird und sich unterschiedlichste Bevölkerungsgruppen gegenseitig unterstützen. Zum 40-Jahr-Jubiläum besuchte Finanz- und Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke das Nachbarschaftszentrum in der Josefstadt, wo ihm die informative Festschrift feierlich überreicht wurde. .

Die Wiener Nachbarschaftszentren sind Orte der Begegnung in der Stadt und bringen Menschen aller Generationen und unabhängig von Herkunft zum Austausch zusammen. Das ist gerade heute wichtiger denn je und zeigt deutlich, dass Solidarität für uns in Wien nicht bloß ein Wort, sondern gelebter Wert ist. Genau deswegen fördert die Stadt die Wiener Nachbarschaftszentren mit 3 Mio. Euro, damit diese ihre wichtige Arbeit vor Ort weiterführen können“, sagt Stadtrat Peter Hanke.

Am Puls der Zeit

Seit 40 Jahren stehen die Nachbarschaftszentren mit den Menschen im Grätzel in regem Kontakt und bleiben dadurch am Puls der Zeit. Die Zentren sind für alle in Wien lebenden Menschen kostenfrei zugänglich und ein Ort des Austausches und der Kommunikation.

Michael Eibensteiner, Abteilungsleiter der Hilfswerk Nachbarschaftszentren, betont: „Das Lebendige an unserer Arbeit ist, mit den Menschen, die hier leben, das umzusetzen, was sie brauchen und wollen. Tag für Tag, seit mittlerweile 40 Jahren für alle Wiener*innen.

Nachbarschaftszentren sind Orte der Umverteilung

Die über 1.300 Freiwilligen bringen ihre Fähigkeiten und Ideen in die zehn Zentren ein und geben Wissen in Form von eigenen Gruppen- und Hilfsangeboten an Nachbar*innen weiter. Nachbarschaftszentren sind somit Orte der Umverteilung, an denen Wissen, aber auch gespendete Waren und Lebensmittel an Menschen weitergegeben werden, die Unterstützung benötigen.

Solidarität in Krisenzeiten

Das Jubiläum ist Anlass, auf das solidarische Handeln in Krisenzeiten zurückzublicken. In der Corona-Krise starteten die Nachbarschaftszentren einen Besorgungsdienst, der gefährdeten Menschen aus Risikogruppen unbürokratisch und kontaktlos die Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten sicherstellte. Damit leisteten die Zentren einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Krise. 

Festschrift, Bilder und Geschichten

Bis zum Jahresende lassen die Nachbarschaftszentren die vergangenen und ereignisreichen Jahre auf Facebook und der eigenen Website mit Bildern, Videos und Geschichten Revue passieren. Die Festschrift „40 Jahre Nachbarschaftszentren“ ist auf der Homepage downloadbar und liegt in allen zehn Nachbarschaftszentren kostenlos auf.

Rückfragehinweis:
Dipl.-Ing. Philipp Asamer / Nachbarschaftszentren Öffentlichkeitsarbeit
T: 01 512 36 61 3004
E: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Einkaufsdienste, Abholung von Medikamenten und Gespräche gegen Einsamkeit. Die Hilfswerk Nachbarschaftszentren ziehen ein Resümee über die neuen Hilfsdienste in der Krisenzeit.

Mehr als 2.000 Einsätze für Wien

Was zu Beginn der Corona-Krise gezählt hat, war rasche und unbürokratische Hilfe für Menschen, denen die Einschränkungen des öffentlichen Lebens und die Sorge vor dem Virus besondere Probleme bereiteten. Die von der Stadt Wien geförderten Hilfswerk Nachbarschaftszentren übernahmen daher mit neuen Hilfsdiensten Verantwortung, um die Krise zu bewältigen. Zivildienstleistende und Freiwillige kauften für ältere Menschen und Personen in Hochrisikogruppen Lebensmittel ein oder holten für sie Medikamente in Apotheken ab. Zwischen Mitte März und Mitte Juli gab es mehr als 2.000 Einsätze in Wien. Damit konnten die Nachbarschaftszentren neben den gesetzten Maßnahmen der Stadt Wien sowie anderer NGOs und Initiativen wichtige Beiträge zur Krisenbewältigung liefern.

Rasche Lösung von Problemlagen

Nachdem die Hilfesuchenden ihre Einkaufsliste telefonisch durchgesagt hatten, erhielten sie die Einkäufe und auch Medikamente kontaktlos und unter Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen oft noch am selben oder nächsten Tag. Zum Beispiel hatten Frau M. (74 Jahre) und ihr Mann (92 Jahre) aufgrund ihres hohen Alters und mehrerer Vorerkrankungen große Sorge, das Haus zu verlassen. Sie kontaktierten die Nachbarschaftszentren, die sofort eine Freiwillige losgeschickt haben, um Frau M. und ihrem Mann dringend benötigte Lebensmittel zu besorgen. In vielen Fällen wurden die Hilfesuchenden wöchentlich mit Lebensmitteln oder Medikamenten beliefert.

Mit den Spenden von Firmen, Vereinen und Privatpersonen konnten außerdem mehr als 100 Lebensmittelpakete an Klient*innen in der Sozialen Orientierungsberatung ausgegeben werden. Fehlte darüber hinaus zu Hause ein Drucker, wurden Hilfesuchenden wichtige Formulare für Anträge bei Ämtern gratis ausgedruckt und kontaktlos übergeben. Mit dieser Vielzahl an Hilfsdiensten konnten die Nachbarschaftszentren auf viele durch Corona entstandene Problemlagen reagieren und diese lösen.

11.000 telefonische Hilfestellungen und Informationsabgaben

Von Mitte März bis zur schrittweisen Wiedereröffnung Mitte Mai haben die zehn Nachbarschaftszentren mehr als 11.000 telefonische Hilfestellungen geleistet und Informationen abgegeben. Darüber hinaus wurden über 3.000 Krisen- und Beratungsgespräche geführt. Die Themen am Telefon reichten von der Auskunft zu den Corona-Hilfsdiensten bis zur Bewältigung finanzieller Notlagen. Die Isolation alleinstehender Menschen führte zu Einsamkeit und löste Unsicherheiten aus. Daher wurde neben den Besorgungsdiensten ein telefonischer Gesprächsdienst für Menschen eingerichtet, die in der Krisenzeit niemanden zum Reden hatten. Bei einem Plauscherl vermittelten hauptamtliche und freiwillige Mitarbeiter*innen Wertschätzung, Vertrauen und Sicherheit.

>>Corona Hilfsdienste

Die Wiener Hilfswerk Nachbarschaftszentren sind während der Coronazeit weiterhin für Sie mit Hilfsdiensten im Einsatz.  

Besorgungsdienst

Helfer*innen erledigen in Notfällen für ältere Menschen und gefährdete Personen aus Risikogruppen notwendige Einkäufe von Grundnahrungsmitteln und Hygieneartikeln sowie die Abholung von Medikamenten.

Bitte rufen Sie für Informationen in Ihrem Nachbarschaftszentrum an.

WohnbezirkZuständigkeitKontakt
1., 2., 20. BezirkNZ 2 - Leopoldstadt01/512 36 61 - 3200
3., 10., 11. BezirkNZ 3 - Landstraße01/512 36 61 - 3260
4., 5., 6. BezirkNZ 6 - Mariahilf01/512 36 61 - 3300
7. BezirkNZ 7 - Neubau01/512 36 61 - 3360
8., 9., BezirkNZ 8 - Josefstadt01/512 36 61 - 3400
12., 13., 23. BezirkNZ 12 - Meidling01/512 36 61 - 3450
14., 15., BezirkNZ 15 - Rudolfsheim-Fünfhaus01/512 36 61 - 3500
16., 19. BezirkNZ 16 - Ottakring01/512 36 61 - 3550
17., 18. BezirkNZ 17 - Hernals01/512 36 61 - 3600
21., 22. BezirkNz 22 - Donaustadt01/512 36 61 - 3650

Telefonischer Gesprächsdienst

Die zehn Nachbarschaftszentren bieten telefonische Gesprächsdienste für Personen an, die niemanden zum Reden haben und eine Ansprechperson suchen. Wir helfen dabei, nachbarschaftliche Kontakte zu knüpfen.

Entlastungsgespräche

Haben Sie in der Zeit seit Ausbruch des Coronavirus keine oder nur wenige persönliche Kontakte und suchen persönliche Ansprache? Sie können einem Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterin im Nachbarschaftszentrum in einem persönlichen Gespräch mitteilen, wie es Ihnen gerade geht. Wir hören Ihnen zu und vermitteln bei Bedarf an weitere Stellen. Bitte vereinbaren Sie telefonisch einen Termin und nehmen Sie eine eigene Mund-Nasen-Schutz-Maske mit.

Beratungsangebote

Die Nachbarschaftszentren bieten Soziale Orientierungs-, Grätzelsozial-, Psychologische- und Gesundheitsberatungen vor Ort an, wenn eine Beratung telefonisch nicht möglich ist. Pädagogische Beratungen werden derzeit nicht angeboten. Bitte vereinbaren Sie telefonisch einen Termin und nehmen Sie eine eigene Mund-Nasen-Schutz-Maske mit.

Wiener Hilfswerk Info-Center

Die derzeitige Situation durch die Ausbreitung des Corona-Virus stellt uns alle vor große Herausforderungen.
Deshalb ist es uns beim Wiener Hilfswerk besonders wichtig, Ihnen zu versichern: Wir sind selbstverständlich weiterhin für Sie da.

Das Info-Center informiert über alle Dienste des Wiener Hilfswerks während der Corona-Zeit.

>>Wiener Hilfswerk Info-Center

Schick uns ein Mail!

Den kreativen Abschluss findet das 20-Jahr-Jubiläum mit einem bunt gestalteten Schaufenster, in dem Deine persönlichen Geschichten aus dem Zentrum, inspirierende Ideen zum Glücklichsein und Geburtstagswünsche zu lesen sind. Schick uns dazu eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!!

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  • 2., Vorgartenstraße 145-147/Stiege 1, EG
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20 Jahre Nachbarschaftszentrum 2 - Leopoldstadt

Und plötzlich ist es soweit! Das Nachbarschaftszentrum 2 - Leopoldstadt (NZ2) ist 20 Jahre alt. 2 Jahrzehnte voller Zusammenhalt, Unterstützung, Aktivität im Grätzl, spannender Herausforderungen, Freude, wunderbarer menschlicher Begegnungen mit vielen gemeinsam umgesetzten Ideen. In diesen Jahren ist ein besonderes, soziales Netz entstanden, das die Besucher*innen und Freiwilligen mit ihrem Handeln und ihren Ideen gesponnen haben.

Wir laden Dich dazu ein, am 10. und 11. August mit uns zu feiern und mitzumachen.

2 Tage voller Nachbarschaftlichkeit und guter Gedanken

Halte mal bewusst inne und schau nach innen!

Was brauche ich eigentlich zum Glücklichsein? Worauf kommt es wirklich an? Teile deine inspirierenden Ideen (auch gerne anonym) mit uns!

Mach was Nettes!

Wir laden Dich am 10. und 11. August dazu ein, einer Nachbarin, einem Nachbarn eine Freude zu bereiten oder einen kleinen, vielleicht schon lange gehegten Wunsch zu erfüllen. Mit dem Hund Gassi gehen, Blumen gießen oder auf ein nettes Kaffeetscherl gehen... Teile Deine gute Tat mit uns!

Lass Dich inspireren!

Zieh am 10. und 11. August im NZ2 beim umgekehrten Wunschbaum „kleine Freuden“, die Du in der Nachbarschaft umsetzen kannst.

Lass Dich beschenken!

Allen, die sich am Wunschbaum eine „kleine Freude“ ziehen, schenken wir – natürlich mit Sicherheitsabstand – eine Blume.

Wünsch uns was!

Wir freuen uns über Geburtstagswünsche oder über Dein persönliches Highlight aus dem NZ2! Mit den Einsendungen wird ein großes „Schaufenster der Wünsche und Highlights“ gestaltet, das für einige Wochen gute Stimmung und ein Lächeln für alle in der Nachbarschaft bereiten soll.

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